Merino – Feel natural, feel good!

Merino Wolle ist die feinste Wollfaser und bietet daher einen seidig weichen, angenehmen Griff, für maximalen Tragekomfort und ohne lästiges Kratzen.

Thema:
Wandern

100% biologische Wolle
Gut für Sie. Gut für die Umwelt.

Was ist Wolle, woher kommt sie?

Als Wolle bezeichnet man die weichen Haare des Fells von Schafen, Kaschmirziegen, Angorakaninchen, Kamelen, Lamas und Vikunjas. Die Tierhaare werden dabei schmerzfrei geschoren oder ausgekämmt. Schon die Inkas fertigten feinste Garne aus Wolle.
Wolle gehört wie auch Seide zu den Proteinfasern und ist ein nachwachsender Rohstoff.

Merinowolle im speziellen

Als Merino bezeichnet man eine Schafrasse mit ganz besonders feiner und dünner Wolle, was sich in vielerlei Hinsicht auf die Trageeigenschaften auswirkt: sie kratzt nicht, ist wesentlich geruchsneutraler als Kunstfasern, kann dadurch problemlos mehrere Tage hintereinander getragen werden und wärmt auch im feuchten Zustand zuverlässig. Perfekt für alle sportlichen Aktivitäten. Merinowolle ist zudem mit natürlichem UV-Schutz ausgestattet (UPF 25-50+).

Gängige Angaben wie Merino Pure 150, 175 oder 190 beziehen sich auf das Gewicht: 150g/m2, bzw. 175g/m2.

Eigenschaften von Merinowolle

Merinowolle hat eine natürliche Thermoregulations-Eigenschaft. Wolle kann im Faserinneren Wasserdampf aufnehmen, die Oberfläche stößt Wasser jedoch ab. Sie kann bis zu 33 % ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen und sie leitet Feuchtigkeit wesentlich schneller ab.

Da Wollprodukte (bezogen auf ihr Gesamtvolumen) aus bis zu 85% Luft bestehen, sind sie gute Wärmeisolatoren, das heißt die Körperwärme entweicht kaum.

Umgangssprachlich heißt es deshalb das Wolle gut „wärmt“, obwohl Wolle von sich aus hauptsächlich nur die Wärmestrahlung des Körpers reflektiert.

Schmutzabweisend, knittert kaum, da die Faser sehr elastisch ist. Wolle nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Gerüche (z.B. von Schweiß) an, und hat eine natürliche Selbstreinigungsfunktion - aufgenommene Gerüche werden an die Luft wieder abgesondert, und die Wolle riecht nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch.
Sie zeichnet sich durch ein sehr geringes Gewicht aus und hat eine außergewöhnlich gute Isolationsfähigkeit.
Im Vergleich zur normalen Wolle ist Merinowolle auf der Haut getragen nicht kratzig, weil diese feine Wolle zwischen 17 und 24 Mikron hat.

Weiters sehr positiv ist zu erwähnen, dass Merinowolle waschmaschinengeeignet ist.

Wir bieten eine Vielzahl an diversen Merino Qualitäten an und das in Langarmshirts, Rollis, Midlayer, Kurzarm T-Shirts und Polo T-Shirts:

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Bezeichnung „Mikron“ in der Merinowolle

Ein Mikron entspricht einem Tausendstel Millimeter. Ein menschliches Haar hat zum Beispiel einen Durchmesser von ca. 70 Mikron. Ab 27 Mikron in Wolle würde man von physiologischer „Kratzgrenze“ sprechen. Wolle neigt im Allgemeinen zum Fusseln (Pilling), was man durch Fusselfrei-Ausrüstungen mindern kann (wie bei unseren Merino Pure Produkten).

Mit einem Produkt aus feiner Merinowolle, das sich so weich und seidig anfühlt, viel besser isoliert, sehr viel atmungsaktiver und geruchsabweisend ist, fühlen nicht nur Sie sich wohl. Sie tun beim Kauf eines Merinoproduktes auch der Natur etwas Gutes.
Im Vergleich ist für die Herstellung von Nylonmaterialien 5mal soviel, für Acrylmaterialien 4mal soviel, und für Polyestermaterialien 3mal soviel Energie erforderlich als für die Herstellung von Merinowolle.

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Was macht Merinowolle so besonders?

Wolle wird schon seit 10.000 Jahren für Herstellung von Kleidung verwendet - ein echter Traditionswerkstoff also, auf den man sich auch im High-Tech-Zeitalter wieder besinnt. Besonders im Trend ist dabei die superfeine Merinowolle. Ihr Lieferant, das Merinoschaf, stammt wohl ursprünglich aus Nordafrika. Erste größere Herden gab es im Mittelalter in Spanien. Heute kommt die meiste Merinowolle aus Australien und Neuseeland. Nur zwei bis vier Kilogramm wiegt der native Pullover eines solchen Feinwollschafes nach der kompletten Schur. Ihr geringes Volumengewicht verdankt die Merinowolle ihrer außerordentlich feinen Faser: Nur 16 Mikrometer, also 16 tausendstel Millimeter, misst ein Merinohaar der allerfeinsten Sorte, wie sie gerade für die Wäscheproduktion verwendet wird.

Dagegen wirkt der menschliche Kopfbewuchs mit etwa 70 Mikrometern schon fast wie ein Bindfaden. Merinowolle ist weich und seidig im Griff. Sie trägt sich auch sehr angenehm direkt auf der Haut - kein Vergleich zu den groben Juck-Wollmützen, die viele noch aus ihrer Kindheit in unangenehmer Erinnerung haben.

Pflegehinweis Merinowolle

Ganz ohne Waschen geht es natürlich auch bei der Merinowolle nicht.
Bei geringen Temperaturen in der Waschmaschine waschen.
Vorsicht: bei höheren Temperaturen neigt die Wolle zum Einlaufen.
Niemals in den Wäschetrockner geben.

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